Samaria

Beste Regie Berlin 2004 für Kim Ki-duk (BIN-JIP)

Yeo-jin, noch keine zwanzig, lebt mit ihrem verwittweten Vater zusammen. Ihre beste Freundin Jae-young arbeitet als Prositutierte. Yeo-jin ist so etwas wie ihre Managerin - sie hat ein Auge auf ihre Kunden und ihre Einnahmen. Als sich Jae-young in einen Freier verliebt und ein Abendessen zu dritt verabredet, reagiert Yeo-jin sehr verärgert auf diese Intimität, Yae-young sagt daraufhin die Verabredung ab.
Kurz darauf unterläuft Yeo-jin ein verhängnisvoller Fehler. Wie üblich steht sie Schmiere, als Jae-young mit einem Mann im Motel verschwindet. Doch diesmal übersieht sie die Polizistin, die nach minderjährigen Prostituierten fahndet. Um nicht von ihr geschnappt zu werden, springt Jae-young aus dem Fenster und verletzt sich dabei schwer. Auf dem Sterbebett bittet sie Yeo-jin, den Mann herbeizuholen, mit dem sie zum Essen verabredet waren. Nach kurzem Zögern willigt Yeo-jin ein, doch der Mann will Jae-young nicht sehen - es sei denn, Yeo-jin ginge mit ihm ins Bett. Ihrer Freundin zuliebe tut sie es. Doch als die zwei im Krankenhaus eintreffen, ist Jae-young schon tot.
Von nun an trifft sich Yeo-jin mit allen ehemaligen Freiern ihrer Freundin und schläft mit ihnen. Verdienen will sie dabei nicht, im Gegenteil: Sie gibt ihnen ihr Geld zurück. Eines Tages kommt Yeo-jins Vater hinter das Doppelleben seiner Tochter. In seiner Wut beginnt er, sich an ihren Freiern zu rächen. Bis er einmal zu hart zuschlägt...

«Eine bittere Geschichte, stilsicher und spannend bis zum Ende.»
ZDF.de

«SAMARIA - Kim Ki-duks fast philosophische Reflexion über den Verlust der Kindheit.»
Berliner Morgenpost

Samaria

von Kim Ki-duk
mit Uhl Lee, Ji-min Kwak, Min-jung Seo

KR 2004, 95 Min.
Startdatum: 18.08.2005

Houdini