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4. Juni 2018

PFEIFST DU AUF DIE WM?

Thibaut Courtois und Marcus Rashford sind Dir Hans was Heiri? Die Video-Schiedsrichter-Debatte entlockt Dir höchstens ein müdes Gähnen, und auch ein Fallrückzieher von Cristiano Ronaldo lässt Dich kalt?

Dann haben wir für Dich ein Alternativprogramm: An den Spieltagen der Fussball-WM kommst du mit der Kinokarte für 10 CHF in alle Vorstellungen im Riffraff, Houdini und in den Kinos der Arthouse Gruppe sowie im Bourbaki (Luzern). Die Riffraff Bar bleibt zudem während der WM ballfreie Zone.


28. Februar 2018

20 JAHRE RIFFRAFF

Am 6. März 1998 öffnet im Zürcher Kreis 5, Ecke Neugasse/Langstrasse, der Kino- und Barbetrieb Riffraff seine Türen. Das Riffraff entwickelt sich rasch zu einem beliebten Treffpunkt und Publikumsmagnet und ist heute das Mutterhaus einer innovativen Kinogruppe. Zum 20-jährigen Jubiläum ist am 18. August 2018 ein grosses Sommerfest geplant.

Am 6. März 1998 eröffnet die Neugass Kino AG mit den Filmen «The Boxer» und «Tutti giù per terra» die Kinos Riffraff 1 und 2. An diesem Tag hält der Film wieder Einzug in die Liegenschaft an der Neugasse 57/59, welche in der Vergangenheit bereits das «Volkstheater» und das «Cinema Modern» beherbergte.

ENTSTEHUNG DER NEUGASS KINO AG
Als die Genossenschaft Kino Morgental in den 90er-Jahren mit einem zweiten Kino ins Stadtzentrum ziehen will, bietet sich die Liegenschaft an der Neugasse an: Nicht nur der gute Kinogeist des Hauses, auch die Lage ist wie geschaffen für das Riffraff. Im Zuge des Projekts wird die Neugass Kino AG gegründet. Heute gehören nebst Gründungsmitgliedern aus dem Umfeld des Kino Morgental auch der Filmverleih Filmcoopi Zürich AG, die Datuma AG sowie film- und kulturengagierte Einzelpersonen deren Teilhaberschaft an. Der Verwaltungsrat wird vom Zürcher Filmemacher und Mitinitianten Christoph Schaub präsidiert. Die dreiköpfige Geschäftsleitung setzt sich aus Res Kessler (Geschäftsführer), Frank Braun (Leiter Programm) und Daniela Küttel (Leiterin Betrieb) zusammen.

MUTIG UND AUTHENTISCH
Filme in der Originalversion, Kinovergnügen ohne Pause und das Getränk von der Bar, welches mit ins Kino darf: All dies wird typisch fürs Riffraff. Das Programm fokussiert auf unabhängig produzierte Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme in Erstaufführung, die aktuelle Themen aus allen Kulturkreisen auch provokativ und kontrovers aufgreifen. Dabei setzt das Riffraff auf Neugier, Authentizität und Eigenwirtschaftlichkeit - ganz ohne Berührungsängste. So stimuliert es das Leben im Westen Zürichs nachhaltig. Die Architektur (Marcel Meili, Markus Peter Architekten AG sowie Staufer & Hasler Architekten AG) unterstreicht das neue Kinoverständnis: Wer die Riffraff Bar betritt, taucht dank dem freigelegten Projektionsstrahl bereits in die atmosphärische Kinowelt ein.

DAS RIFFRAFF ALS STARTSCHUSS
Das Riffraff etabliert sich in kurzer Zeit auf dem Zürcher Kinomarkt. 2002 wird auf dem angrenzenden Grundstück in einem unkonventionellen Neubau der Betrieb von zwei zusätzlichen Kinosälen und einem Bistro aufgenommen. Ende 2004 übernimmt die Neugass Kino AG den Betrieb des Bourbaki Kino/Bar/Bistro in Luzern. Im August 2014 wird zudem in der neuen Zürcher Genossenschaftssiedlung Kalkbreite das Houdini Kino/Bar eröffnet. Das «Miniplex» ist schweizweit das erste Kinocenter, welches als digital betriebenes Kino konzipiert und in Betrieb genommen wird.

Im Verlauf der Jahre wird das Riffraff auch über die eigene Firma hinaus zum Impulsgeber. Es gibt sein Know-how weiter und steht Pate für eine ganze Reihe von Schweizer Kinos, wie beispielsweise das Kino Cameo in Winterthur oder das Kino REX in Bern.

1‘600 FILME IM RIFFRAFF
Das Riffraff prägt eine ganze Generation von KinogängerInnen und Filmschaffenden mit. Durch Filme wie beispielsweise «Festen» von Thomas Vinterberg, «Frances Ha» mit Greta Gerwig, «In Bruges» von Martin McDonagh, «Alle Anderen» von Maren Ade oder «Winter’s Bone» mit Jennifer Lawrence macht es das Publikum erstmalig mit Namen bekannt, die später in aller Munde sind. Auch Schweizer Filme sind ein wichtiger Programmbestandteil. So stellen beispielsweise Ursula Meier mit «Les épaules solides», Jan Gassmann mit «Chrigu» oder Petra Volpe mit «Traumland» im Riffraff ihren ersten Kinofilm vor.

Seit der Eröffnung 1998 sehen im Verlauf von 20 Jahren 2,25 Millionen ZuschauerInnen einen der über 1‘600 Filme aus dem Riffraff-Programm.

Zum 20-jährigen Jubiläum plant das Riffraff am 18. August 2018 ein grosses Sommerfest.

Houdini