Grenzgänge - Studienbereich Video HGK Luzern 1993-2006
Einmalige Vorstellung So 9.4., Matinée 11.30 h
Einmalige Vorstellung So 9.4., Matinée 11.30 h, Riffraff 1
Das Programm:
1993 (Auftrag)
VIPER-SCHLANGE, 0'13"
VIDEO-BLUME, 0'12"
VENTILATOR, 0'20"
1995 (Diplom)
-30 GRAD, von Davix, 5'30"
1997 (Vordiplom)
BERTHA MOSER-METZLER (Ausschnitt), von Susanne Wallimann, 8'00"
1998 (Diplom)
TU ME FAIS CHIER TOUS LES JOURS (Ausschnitt) von Franziska Koch, 8'00"
1999 (Diplom)
YOU COULD CALL IT JETLAG, von Martina Rieder, 7'30"
ICH UND MEIN ALBANER (Ausschnitt), von Rebekka Schneider, 8'00"
2000 (Auftrag)
MAL LAUT - MAL LEISE (1 Portrait), von Julia Kälin, Heidi Odermatt, Claudia Schmid, Andreas Stäuble, 3'00"
2002 (Auftrag/Diplom)
STIFTUNG ALTRIED (Ausschnitt), von Andreas Stäuble, 3'00"
AUS GLÜCKLICHEN TAGEN, von Julia Kälin, 5'00"
CAMKILLER, von Curdin Schneider, 7'20"
2003 (Diplom)
DAS LANGE ELEND, von Simon Weber, 9'00"
2004 (Vordiplom/Diplom)
BACKUP, von Dominik Gehring, 5'20"
GEGRILLTER REGEN (Dokumentation TPC), von Simon Graf, 4'00"
2005 (Auftrag/Diplom)
NEVISS "KINGS ON THE RUN", von Giordano Canova, Felix Fassbind, 3'40"
NACH DEM FALL..., von Marcel Wyss, 28'00"
Die Vorstellung im Kino Riffraff zeigt eine Auswahl von Arbeiten aus dem Archiv des Studienbereichs Video der HGK Luzern, die in den vergangenen 14 Jahren entstanden sind: Übungen, Auftragsarbeiten, Vordiplom- und Diplom-Filme/-Installationen.
Verschiedene ehemalige AbsolventInnen sind anwesend.
Im Vergleich mit den anderen Film- und Video-Ausbildungen an schweizerischen Gestalter-Schulen gibt es in Luzern eine besondere Nische. Ein "Zwischenraum", der die Biographien der Studierenden ins Zentrum der Ausbildung stellt. Die Studierenden sollen ihren Weg als GestalterInnen/KünstlerInnen finden, der jeweiligen Spezialisierung auf die Spur kommen, ihre kreative Kraft entfalten und mit eigenen Meinungen Stellung beziehen. Dies soll ihnen die Möglichkeit geben, nach Abschluss ihrer Ausbildung wiederum Nischen zu finden, in Berufsfeldern, die sich nicht nur auf die Muster "Regie, Kamera, Drehbuch, Ton, Montage" beziehen.
Neben dieser zentralen Bedeutung der individuellen Biographien der Studierenden gibt es eine weitere Einsicht, welche die Luzerner Film- und Video-Ausbildung prägt: Zwischen traditionellen Genres verschieben sich die Grenzen oder lösen sich zunehmend auf; Dokumentarfilme vermischen sich mit Animationselementen; zwischen Kunstvideo und kommerziellen Produktionen findet ein Austausch statt, in den Mulitmedia-Bereich stossen verschiedenste Erzählformen aufeinander. Wir nähern uns den Genres Dokfilme, erzählerische Filmessays, Videokunst und multimediale Arbeiten so weit an, dass Grenzgänge zwischen ihnen möglich werden.



