Die Vogelpredigt
... oder Das Schreien der Mönche
Zwei ältere Schauspieler aus Bern, Max und Polo, suchen ihren ehemaligen Regisseur auf, um ihn von ihrer neuen Filmidee zu überzeugen; ein in Afrika
spielendes, bombastisches Werk mit Sex und Crime; ein Sequel eines gemeinsamen Films, welcher vor zehn Jahren erfolgreich war. Nach Irrfahrten und Pannen im nächtlichen Appenin, gelangt das komisch-tragische Paar erschöpft zum Regisseur. Dieser hat sich ins melancholische Umbrien zurückgezogen und beschäftigt sich dort mit Askese und Konsumverzicht. Der Regisseur hält nichts vom Mainstreamprojekt der Schauspieler, kann diese aber zu Probeaufnahmen für einen franziskanischen Film bekehren. In Mönchskutten werden sie zur Rezitation der Vogelpredigt des Franz von Assisi in die sibyllinischen Wälder geführt. Dort jedoch geschieht das Unerwartete: Der Regisseur verschwindet und die beiden verirren sich im Labyrinth der Wälder. Sie schreien und schreien, doch niemand kommt ihnen zu Hilfe...
"Die Vogelpredigt ist Homemovie und Kostümfilm, ist Experimentalfilm und Genrekino, zwischen Trivialem und Erhabenem gibt es keinen Unterschied. Das Stigma, das den designierten Franz-von-Assisi-Darsteller Max sozusagen adelt, ist aus dem Blut der billigen Horrorfilme gemacht."
Int. Forum des jungen Films, Berlinale 2005
"Klopfenstein gelingt mit dieser VOGELPREDIGT, was dem Schweizer Film gerade noch gefehlt hat: ein mutiger, derber, (selbst-)ironischer Befreiungsschlag. Mit einfachsten Mitteln formt er aus der realen Misere eine schwungvolle Tragikomödie. Was, wenn nicht das, könnte eine bessere Visitenkarte des heutigen Schweizer Films sein?"
Mittelland Zeitung
"Dem stets experimentierfreudigen Klopfenstein gelingt ein komisches und total verzweifeltes Homemovie, ein Kinostück im Sinne des Franz von Assisi und seiner Predigt, in grandioser Armut auf Mini-DV gedreht als
genuin schweizerisches "Blair Witch Project".
Süddeutsche Zeitung
"Die Vogelpredigt ist die intelligenteste, pointierteste Schweizer Produktion seit langem."
Berliner Zeitung
"Die Vogelpredigt ist Homemovie und Kostümfilm, ist Experimentalfilm und Genrekino, zwischen Trivialem und Erhabenem gibt es keinen Unterschied. Das Stigma, das den designierten Franz-von-Assisi-Darsteller Max sozusagen adelt, ist aus dem Blut der billigen Horrorfilme gemacht."
Int. Forum des jungen Films, Berlinale 2005
