Lady Snowblood
Mit den besten Empfehlungen von Quentin Tarantino
Eines nachts im siebten Jahr der Meiji-Ära kommt in einem japanischen Gefängnis das Mädchen Yuki zur Welt. Ihre Mutter Sayo, die bei der Geburt stirbt, hat sich nur aus einem Grund von den Wärtern schwängern lassen: Yuki soll sich blutig an denen rächen, die einst das Familienglück ihrer Mutter zerstörten. Um es auf diese Aufgabe vorzubereiten, bittet Sayo einen Krieger, ihr Kind nach der Geburt bei sich aufzunehmen.
20 Jahre später ist Yukis Ausbildung beendet. Sie ist bereit, sich ihrem Schicksal zu stellen und blutige Rache an den vier Peinigern ihrer Mutter zu nehmen: Aus ihr wird LADY SNOWBLOOD - und die Welt färbt sich rot.
Geschrieben von Kazuo Uemura und Kazuo Koike in Anlehnung an ein japanisches Manga gilt LADY SNOWBLOOD mittlerweile als wichtigster Einfluss für Quentin Tarantinos KILL BILL. Im Gegensatz zu diesem handelt es sich hierbei allerdings um ein todernstes Rachedrama, das in edler Optik und raffinierten Rückblenden den Leidensweg einer von Hass getriebenen Frau erzählt.
Die für das Chambara-Genre unübliche Rolle einer weiblichen Hauptfigur wurde mit Kaji Meiko - die, nebenbei bemerkt, als Sängerin auch den unvergesslichen Titelsong beisteuert - perfekt besetzt. Blass, kalt, mit stoischer Mine und leerem Blick, in einen Kimono gehüllt, unter dessen zartem, verletzlichen Äussern ein hasserfülltes Inferno tobt - so tritt Yuki (dt.: Schnee) uns und ihren Opfern gegenüber und bereichert das Genre um eine einzigartige, unvergessliche Anti-Heldin. Fujitas pessimistisches Meisterwerk zählt heute zu den grossen Klassikern des japanischen Kinos.
"Ein fantastisches Samurai Revenge Movie."
Quentin Tarantino
"Eiskalt, wunderschön und blutverspritzt."
Asiancineweb
"Fesselndes, handwerklich makelloses Genrekino aus Japan."
Videowoche


