Downtown Switzerland
Gedreht in Zürich: Herbst 03 - Frühling 04. Ein Film von Christian Davi, Stefan Haupt, Kaspar Kasics und Fredi M. Murer
Vier Filmemacher, vier Kameraobjektive, vier Sichtweisen und EIN Film.
Eine Momentaufnahme jenes erhitzten Winters, in dem ein Industrieller vom rechten Zürichseeufer zum Bundesrat gewählt wurde.
Ein Blick über die Schultern von Global Playern und Asylsuchenden, Kleingewerblern und Trendsettern, Buslenkerinnen und Tramführern, Kunstschaffenden und SVP-Jungpolitikerinnen.
Zürich im Herbst 2003:
Eine Schweizer Stadt, in der verschiedenste Befindlichkeiten und Lebensentwürfe friedlich koexistieren, Verbindungen eingehen oder auch in aller Härte aufeinander prallen.
Ein Film über politisches Kästchendenken, mit Analysen von Soziologen und Think Tanks. Und über die Leidenschaften ganz gewöhnlicher Menschen.
Christian Davi (DIE REGIERUNG, GOPF IN AFRICA u.a.):
"Die doch recht verwegene, wenn nicht gar anmassende Idee, über die eigene Stadt zu viert einen Film machen zu wollen, hat mir natürlich sofort gefallen. Ein unmögliches Unterfangen. Aber: Wenn es keine Lösung gibt, dann gibt es bekanntlich auch kein Problem."
Stefan Haupt (UTOPIA BLUES, ELISABETH KÜBLER-ROSS, u.a.):
"Und was sind denn also die anstehenden Fragen, Themen, Probleme? Wie überall kann immer vom halbvollen oder halbleeren Glas gesprochen werden. Alles ist relativ: Vergleichen wir mit Deutschland? Mazedonien? Den USA? Oder Bangla Desh? Vergleichen wir mit unseren Eltern, Grosseltern, unserer Jugendzeit? Oder der uns bevorstehenden Zukunft?
Geht es uns schlecht? frage ich einen Gesprächspartner. Ja, aber auf sehr hohem Niveau..."
Kaspar Kasics (CLOSED COUNTRY, BLUE END u.a.)
"Jahrtausendwende. Globalisierung. Leben für Umsatz und Quote, kämpfen für eine heile Welt. Ich hätte gerne noch länger hingeschaut. Denn plötzlich sieht man, was da passiert, und was dahinter steckt."
Fredi M. Murer (HÖHENFEUER, VOLLMOND u.a.)
"Mir hätte nichts Besseres passieren können, als einer von diesen Vieren zu sein, verbunden mit der Erfahrung, dass beim Verfertigen des Gemeinschaftswerkes die kreativste Phase genau dann einsetzte, als jeder einzelne seine persönlichen Ambitionen zurückstellte und zum Anwalt der anderen drei wurde."


