Maléfique
Einmalige Vorführung in der NACHT DES FANTASTISCHEN FILMS
Im Vorprogramm: The Bridge
Eine Gefängniszelle, vier Insassen: Carrère, ein betrügerischer Jungunternehmer; Marcus, ein 35-jähriger Transsexueller; Pâquerette, 20-jährig und mental noch ein Kind; Lasalle, der älteste und Intellektuelle, Mörder seiner Ehefrau. Hinter einem lose sitzenden Stein der Zellenwand kommt das geheime Tagebuch eines ehemaligen Gefangenen zum Vorschein. Die mysteriösen Aufzeichnungen beflügeln sogleich die Fantasie der vier Zellengenossen, denn das Buch gibt Anleitungen zur Flucht mittels magischer Kräfte. Und tatsächlich, seit dem sensationellen Fund mehren sich beunruhigende Anzeichen, dass an den Hirngespinsten etwas dran sein könnte...
Seine preisgekrönten Kurzfilme haben Eric Valette ins Gespräch gebracht. Mit seinem Spielfilmdebüt entpuppt sich der junge Franzose als genrevertrauter Erzähler, der seine Aufgabe ohne Samthandschuhe, aber mit Raffinesse erledigt. Seine Protagonisten werden nicht im Zehnminutentakt dezimiert, aber dennoch unerbittlich ihrem Schicksal zugeführt.
Maléfique kommt definitiv nicht in die Deutschschweizer Kinos; mit einer, eben dieser, Ausnahme.