Viaggio a Misterbianco
Das filmische Tagebuch einer Reise durch ein anderes Italien.
'Ich bin am Brenner, an der Grenze. Hier beginnt meine Reise durch Italien. Am Zoll zeige ich meinen italienischen Pass. Denn, ich bin Italiener. Aber ich habe nie in Italien gelebt. Es ist der erste November. Allerheiligen. Ognissanti.'
... so beginnt das filmische Tagebuch einer Winterreise durch ein anderes Italien, gefilmt von einem Italiener, der Italien nicht kennt, wie Millionen andere von der Emigration verstreute Italiener. Zwischen Entdeckung und Reflexion, zwischen Heiterkeit und Melancholie, zwischen Brenner und Sizilien stellt er die Frage: Kennen wir Italien im Winter? Und: Wo ist Misterbianco?
In diesem Road Movie lässt sich der Zürcher Filmemacher Paolo Polani (ASMARA) von Norden nach Süden durch ein unbekanntes Italien treiben. Fern jeglicher Klischees und fernab der schreihalsigen Politik Berlusconis. Offen für Begegnungen und neugierig auf die Menschen in diesem Land.
"Vor meiner Filmreise durch Italien habe ich mir eigentlich nur ein Kriterium zurechtgelegt: dass ich so unvoreingenommen und so zufällig wie nur möglich filme und reise. Ich wollte keine politischen oder soziologischen Thesen illustrieren oder beweisen, nicht mal persönliche Vorlieben (etwa Orte, die ich liebe) sollten meinen Weg bestimmen. Aber ich bin mir bewusst: ganz zufällig können Begegnungen und Begebenheiten nie sein. Sie kommen aus mir. Immer wieder aber habe ich versucht, mich frei zu machen von Plänen und fixen Ideen."
Paolo Poloni
"Ein wundervoller Film mit einem bissigen Blick auf das heutige Italien."
Le monde
"In IL VIAGGIO A MISTERBIANCO kommen das Gefundene und das Inszenierte ganz diskret ins Gleichgewicht. Ein Autor reist in "Vaters Land", der Weg ist das Ziel, wie man so sagt, die Neugier auf sich selbst der Antrieb und die Neugier auf andere das Resultat."
Tages-Anzeiger


