Robotic Angel
Das Androiden-Mädchen Tima, ein Geschöpf des verrückten Wissenschaftlers Dr. Laughton, soll Red Duke, dem skrupellosesten, machtversessensten Mann von Metropolis, die Weltherrschaft und den Griff nach den Sternen ermöglichen. Detektiv Shunsaku-Ban und sein Neffe Ken-Ichi ahnen, dass damit der Menschheit der Untergang droht. Sie beginnen einen aussichtslos scheinenden Kampf, gejagt von Rock, dem hasserfüllten Ziehsohn des Red Duke. Auf der Flucht finden Ken-Ichi und die Androidin Tima im unterirdischen Labyrinth des Molochs zueinander, entdecken die entmenschlichenden Auswirkungen der hochtechnisierten Zivilisation und geraten in den Sog sozialer Unruhen. Tima wird sich ihrer Bestimmung bewusst und mutiert zu einer Mensch-Maschine apokalyptischen Ausmasses.
«Robotic Angel» basiert auf dem Manga «Metropolis» (1949) von Osamu Tezuka, der sich wiederum von Fritz Langs gleichnamigen Sci-Fi-Klassiker (1926) inspirieren liess. Das Drehbuch stammt von keinem Geringeren als dem «Akira»-Schöpfer Katsuhiro Otomo. Unter der Regie von Rintaro wird «Robotic Angel» zu einem Meilenstein des japanischen Trickfilms. Aufwendig animiert, temporeich und visuell überbordend, ist das futuristische Märchen eine neue, originelle Variante der klassischen "Turmbau zu Babel"-Saga. Traditioneller Zeichentrick, ausgefeiltes Charakterdesign und detailreiche, computergenerierte Hintergründe verbinden sich zu einen zauberhaften retro-futuristischen Stil.
"Der neue Meilenstein des Anime-Films, eine spektakuläre Fusion von Computergrafik in den Hintergründen und traditioneller Animation in der Figurenzeichnung. Voller Schönheit, Kraft, Geheimnis und - vor allem - Herz. In diesem Film gibt es Bilder, die dich nicht mehr loslassen."
James Cameron
