Japon
Hier kommt neues, grandioses Kino aus Mexiko!
Ein frustrierter Grossstädter reist tief ins Landesinnere Mexikos um mit seinem Leben abzuschliessen. Er findet Unterkunft bei einer alten Mestizin, die allein in einem abgelegenen Canyon lebt, in einer grandiosen Gegend, wo hundert Jahre Einsamkeit ihre Spuren hinterlassen haben. In dieser Abgeschiedenheit wird er konfrontiert mit der grenzenlosen Schönheit und Wildheit der Natur, aber auch mit der Menschlichkeit der über siebzigjährigen Frau, die ihn aufgenommen hat. Entgegen seinen Absichten beginnt sein Interesse an den Dingen, die ihn umgeben, wieder zu erwachen. Mit seiner Lebenslust kehrt auch sein sexuelles Verlangen zurück.
JAPON ist die Schaumkrone einer Welle neuer, aufregender Filme aus Lateinamerika, die im Verlauf des Jahres im RiffRaff zu entdecken sind. Was sich bereits mit "La cienaga", "Amores perros" oder "Y tu mama tambien" ankündigte, bricht nun mit voller Kraft hervor: Eine junge Generation macht sich unübersehbar bemerkbar, verweigert sich den gängigen Latino-Klischees und drängt aus der Stagnation.
JAPON wird weltweit als grosse Entdeckung gefeiert und wurde vielfach ausgezeichnet:
Camera d'Or Special Mention - Cannes 2002
Publikumspreis - Festival Stockholm 2002
Bester lateinamerikanischer Film des Jahres - Festival Rio 2002
Bester Film - Festival Havanna 2003
"JAPON, das preisgekrönte Erstlingswerk des 1971 geborenen Carlos Reygadas, ist wohl der atypischte lateinamerikanische Film, den man sich vorstellen kann. Gedreht in einer gottverlassenen Gegend zwischen Veracruz und Hidalgo, schwelgt JAPON in langen Einstellungen in einer Canyon-Landschaft von halluzinativer Schönheit... Damit schafft er eine wunderbare und ganz eigene Atmosphäre, die metaphorisch aufgeladen ist, ohne in platte Symbolik abzudriften." NZZ am Sonntag
"JAPON ist ein mexikanisches UFO. Der mäjestätisch gedrehte Film geht sämtliche Risiken ein. Im Verweben von scheinbar so abgedroschenen Themen wie Liebe, Tod, Sex und Religion erreicht er einen erstaunlichen Grad von Reinheit." Les Inrockuptibles
"Der schönste Film des beginnenden Jahrhunderts. Atemberaubend und lyrisch." Le monde
"Un film monstre." Libération
