Der Tulpenbaum
Fast ein ganzes Jahrhundert Leben.
Der Film über den Alltag einer faszinierenden, zweiundneunzigjährigen Thalwilerin, Henriette Hardmeier, zeigt, dass alt werden nicht zwangsläufig in Abhängigkeit und Isolation führen muss. Der Film macht Mut und soll zum Denken anregen über das Altwerden in unserer Zeit.
Henriette hat fast alle ihre 92 Jahre in Thalwil verbracht. Heute lebt sie im Altersheim, doch nichts scheint sie daran zu hindern, ihren vielseitigen Interessen nachzugehen und sich für die Welt und das Leben zu interessieren.
Im Film erfahren wir einiges über das Leben im letzten Jahrhundert, über die Kriegsjahre, die technischen Revolutionen, die Sorgen und Nöte von damals.
Doch je länger wir hinschauen und hinhören, desto mehr wird uns klar, dass dieser Film nicht so sehr von gestern erzählt, als viel mehr von uns, den Zuschauern, die täglich älter werden und deren Probleme, Freuden und Nöte heute nicht so viel anders sind als damals.
"Wollten wir nicht schon immer lernen, besser zuzuhören? Hier wird es uns leichtgemacht, besonders denen, die gern lange leben, aber nicht nicht alt werden wollen. Und was es dabei alles zu sehen gibt!"
Hanna Johansen, Schriftstellerin
"Das Portrait dieser lebensklugen Frau lässt uns hoffnungsvoll kommenden Jahren entgegenblicken. Wir sehen hautnah, wie Humor helfen kann, die Fährnisse des Lebens zu bestehen."
Magi Wechsler, Cartoonistin
"Es ist ein hervorragendes Werk entstanden, besinnlich, lyrisch, verträumt, real...! Der Film geht in die Tiefe, berührt sehr sensibel gar manche Themen, ist weder aufgeblasen noch blumig oder gar kitschig, sondern erstrahlt und lebt in seiner Schlichtheit."
Irene Sturzenegger, Autorin
"Das war ein erlesener Genuss: Ein Film, in welchem eine einzige Person auftritt, und in welchen man als Zuschauer dennoch von allem Anfang an hineingenommen wird, hellwach bleibt und regelrecht gespannt ist darauf, was man noch zu sehen und vor allem zu hören bekommt."
Kaspar Wolfensberger, Dr. med. Psychotherapeut
"Was für ein bewegender Film; wer hätte gedacht, dass alt werden ein solches Abenteuer - ein solch positives Abenteuer! - sein kann; bei allen 'Bresten' und Einschränkungen, die das Altern mit sich bringt."
Peter Cohen, Schriftsteller
