Tears of the Black Tiger
Thai noon! Ein Wildfang, der Nudelsuppe aus dem Spaghetti-Western macht. Der erste wahre postmoderne Thai-Film.
Die Story kennen alle: Das Herz der bildhübschen Gouverneurstochter gehört nicht dem schneidigen Offizier, den ihr Vater für sie auserkoren hat, sondern 'Black Tiger', dem meistgesuchten Banditen aus der Gegend. Papas zukünftiger Schwiegersohn soll dem frechen Bengel auf die Pelle rücken und für sich des Tochters Herz freischiessen.
Unglaublich aber wahr: Der Western wird erneut abgekocht. Vor Jahren, da wurden in Italien schon ein Mal die Messer über diesem uramerikanischen Genre gewetzt. Die Italos gewannen dem abgestandenen Rezept mit üppig viel Sauce eine neue, schmackhafte Seite ab. Doch was die Thai-Küche heute daraus macht, ist mindestens so raffiniert - und scharf.
Wisit Sasanatiengs Debütfilm ist eine Achterbahnfahrt durch verschiedene Genres: Actionfilm und Melodrama, Western und Liebesfilm - alles auf einen Schlag. Mit Stil, Humor, Schiessereien, Romantik und Verrat. Etwas wie Zorro trifft auf die Coen-Brüder. Dabei erfindet er Thailands Landschaft und Film neu, in nachkolorierten Bildern voll exotischer Süsse.
- Bangkok Critics Assembly Awards: 'Best Supporting Actor', 'Best Art Director', 'Best Music/Score'
- The Dragons & Tigers Award for Young Cinema, Vancouver
- Offical Selection Cannes 2001 'Un Certain Regard'
"Ein knallbuntes Bonbon voll exotischer Süsse!"
Die Zeit
"Brillante Verschmelzung verschwunden geglaubter Themen, Stile und Charaktere, welche leicht als varierte Prototypen des einstigen Populärkinos zu erkennen sind... 'Tears of the Black Tiger' serviert Nostalgie als 'Future Shock'."
Tony Ryans
"Ein überschwenglicher Tribut an die Thai-Melodramen der Sixties. 'Tears of the Black Tiger' sieht schlicht umwerfend aus, überbordet von Charme und trumpft mit einem hinreissenden jungen Cast auf."
Screen International


