Avalon
Dies ist die neue Realität...
Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit?
"Avalon, faraway isle of legend, isle of faery where heroes go..."
Eine verwahrloste mitteleuropäische Stadt in der nahen Zukunft: Gefährliche Computerspiele zirkulieren, die die Menschen abhängig machen und ihren gesamten Lebensinhalt bestimmen. Eines dieser Spiele heisst "Avalon", benannt nach der legendären Insel, wo die Seelen der Helden ruhen. Die Spieler dieser illegalen Games sind gefangen im Bann dieser Paralleluniversen, sie leben nur noch für das Erreichen des nächsthöheren Levels. "Avalon" ist ihre Welt, ihre Realität.
Ash, eine junge alleinstehende Frau, ist einer dieser Cracks, die alles daran setzt, den verborgenen Zugang zum letzten, legendären Level zu finden. In dieser verbotenen Zone hofft sie ihren verschollenen Freund wiederzufinden. Die Bedeutung und ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit relativieren sich in zunehmendem Mass, wie Ash weiter in die virtuelle Welt vorstösst. Und entsprechend beginnen auch für uns die Bilder zu kippen, Kino "wirklicher" zu wirken.
Fünf Jahre nach "Ghost in the Shell" präsentiert uns der japanische Regisseur Mamoru Oshii erneut eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die das Publikum mit ihrer Poesie und unwiderstehlichen Faszination in ihren Bann schlägt. Der Entscheid der japanischen Produzenten "Avalon" nicht als Animationsfilm sondern mit SchauspielerInnen in Polen zu drehen, hat den kreativen Prozess sichtbar beeinflusst und verleiht dem Film eine zusätzliche Dimension. Die einmalige und spannungsvolle Verbindung japanischer und europäischer Mentalitäten macht "Avalon" zum ästhetisch berückenden SienceFiction-Thriller der Cybergeneration.
"Schönheit und Darstellungsweise dieses Kunstwerkes übertreffen alle bis zum heutigen Tag realisierten Sciencefiction-Filme."
James Cameron
"Mamoru Oshii ist ein Pionier, ein Wegbereiter für neue Stile, dessen Laufbahn ich mit grossem Interesse verfolge."
Matrix-Regisseur L. Wachowski
