La Haine
Der herausragendste französische Film des Jahres!
Eine ganz normale cité HLM, ohne besondere Probleme, erwacht eines Morgens im Zustand der Belagerung. Die ganze Nacht hindurch lieferten sich die Jugendlichen der cité des Muguets Strassenschlachten mit der Polizei. Der Grund dafür?
Abdel Ichah, 16 Jahre alt, wurde während eines Verhörs durch einen Polizeibeamten so zugerichtet, dass er nun zwischen Leben und Tod schwebt.
Das ist nichts als ein weiterer polizeilicher Kunstfehler - von vielen, der eine weitere Revolte - von vielen - nach sich zieht.
Unter den Jugendlichen, die blind vor Hass auf dieses System durch die Strassen ziehen, sind VINZ, HUBERT und SAÏD. Und für diese drei wird es der wichtigste Tag in ihrem Leben: Denn heute sind sie nicht mehr zu dritt, sondern zu viert. Da ist SAÏD, der sich mit kleinen Dealereien über Wasser hält. Da ist HUBERT, der mit einer pazifistischen Haltung die cité über Wasser halten will. Da ist VINZ - und er ist der Ansicht, dass einen nur der Hass über Wasser halten kann. Und da ist der vierte im Bunde: Eine verchromte 44er Smith & Wesson, die einem Zivilfahnder während der Strassenkämpfe verloren ging.
24 Stunden im Leben einer Banlieue und ihrer jugendlichen Bewohner.
24 Stunden, um eine Lösung gegen den HASS zu finden, der die zwei Lager spaltet. Und wenn es keine Lösung ist, einen Bullen mit seiner eigenen Waffe zu töten ... Welche Lösung gibt es dann?
"Kein Wunder, hat LA HAINE in Frankreich wie ein Molotowcocktail eingeschlagen. Keiner der neueren Banlieue-Filme hat den Schwelbrand der Vororte packender ins Bild gesetzt. Keiner inszeniert mit mehr Wucht, Witz und Intelligenz als der junge Mathieu Kassowitz."
Züri-Tip
"Kein Film zum Träumen, vielmehr einer der zeigt: es ist Zeit, zu erwachen."
Alex Oberholzer

