La strada del marmo
Vom harten Stein aus den italienischen Bergen zu den magischen Kunstwerken Michelangelos.
Kein einzelnes Foto, keine Serie von Fotos vermittelt einen wirklichen Eindruck von der Wucht, der Gewalt und dem Tod, die mit der Arbeit in den Marmorbrüchen bei Carrara, dem weltgrössten Abbaugebiet von weissem Marmor, verbunden sind.
Die Arbeitsplattform ist mehr als 2000 Meter hoch, die Wolken sind nah, ein grossartiges Panorama breitet sich aus. Hinten das Meer, dann der Hafen von Carrara. Von Carrara ausgehend, mäandert die "Marmorstrasse" wie die Finger einer Hand in alle Seitentäler, steigt - mal steil, mal langsam - an und endet überall in riesigen Steinbrüchen. Dort wird gearbeitet, wird Marmor abgebaut, werden 30-, 40-, manchmal 60-Tonnen-Blöcke herausgeschnitten. Riesige Maschinen dröhnen, alles dreht sich um den weissen Stein, den Stein Michelangelos, den weissen makellosen Marmor, der über Jahrhunderte Sinnbild von Macht, Reinheit, Unvergänglichkeit geblieben ist.


