Poulet aux prunes
Die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Marjane Satrapi
Teheran 1958. Der virtuose Musiker Nasser Ali Khan und seine Frau liefern sich einen heftigen Streit, wobei in der Hitze des Gefechts die Tar, Nassers geliebte iranische Laute, zerbricht. In den Augen des Künstlers ist dieses Instrument unersetzlich, und da es sich auch nicht mehr reparieren lässt, gedenkt der tief deprimierte Nasser mit seinem Leben abzuschliessen. Nichts, nicht einmal sein Leibgericht Poulet aux Prunes, kann ihn von diesem Entschluss mehr abbringen.
Während der kommenden acht Tage lässt Nasser die Stationen seines Lebens Revue passieren. In seiner Erinnerung zeichnet sich das Bild einer zuversichtlichen, modernen iranischen Gesellschaft, die ihre Erwartungen aber unter dem Regime des Schahs zunehmend enttäuscht sieht. Basierend auf Marjane Satrapis Comic erzählt der Film, der teilweise auf die Familiengeschichte der Cartoonistin zurückgreift, die Geschichte Nassers im Stil eines orientalischen Märchens.
"Zauberhaft, virtuos und ergreifend" NZZ
"Ein Film, der an 'Le fabuleux destin d'Amélie Poulain' erinnert - bunt, verspielt, voller Fantasie" cineman.ch
"So märchenhaft, unterhaltend, aber auch schmerzlich, ergreifend und fantasievoll, dass man glaubt, eine neue Seite der Märchen von 1001 Nacht aufgeschlagen zu haben." La Repubblica



