Panique au Village
Rock'n'Roll mit animierten Plastikfiguren
"Cowboy" und "Indien" sind Langschläfer und hätten fast "Chevals" Geburtstag vergessen. Dabei teilen sie schon seit Jahren den Haushalt. Ein neuer Grillplatz soll's richten, doch die eiligst bestellte Backsteinlieferung läuft aus dem Ruder. Ihr Wohnhaus wird unter einem Berg von Backsteinen begraben, sodass "Cheval" die Klavierlektionen bei der rothaarigen Stute kippen muss, um beim Wiederaufbau Hand anzulegen. Aber noch vor dem Einzug lassen unverschämte Nachtbuben den Neubau verschwinden. In der an sich schon verrückten Welt von "Cowboy", "Indien" und "Cheval" bleibt nun kein Stein mehr auf dem anderen.
Die Markenzeichen, die der 20-teiligen Serie "Panique au Village" zu Kultstatus verholfen haben, prägen auch den gleichnamigen Langfilm. Die Helden sind dieselben ultrabilligen Plastikfiguren aus der Spielzeugkiste von gestern, die mit einer ausgesuchten Rock'n'Roll-Sensibilität animiert, in einem ländlichen Dekor aus bunt bemalter Pappe herumstolpern und dabei absurd komische Sandkastendialoge führen.
Die beiden Comic-Autoren Stéphane Aubier und Vincent Patar arbeiten seit Ende der 80er Jahre zusammen und produzieren in ihrem Brüsseler Studio auch Werbefilme und Musikclips.


