Mary And Max
Wunderbar kurioser Animationsfilm von Oscar-Gewinner Adam Elliot
"Lieber Herr M. Horowitz, mein Name ist Mary Daisy Dinkle und ich bin acht Jahre, drei Monate und neun Tage alt. Meine Lieblingsfarbe ist Braun und mein Lieblingsessen ist Kondensmilch, dicht gefolgt von Schokolade. Woher kommen in Amerika die Babys? Aus Coladosen? In Australien kommen sie aus Biergläsern..."
So beginnt ein einsames Mädchen aus Melbourne seinen Brief an eine zufällig gewählte Adresse aus dem New Yorker Telefonbuch. Der Empfänger, ein mürrischer 44-jähriger mit Asperger Syndrom, entpuppt sich als Seelenverwandter. Er schreibt zurück. Das kuriose Paar bleibt für 20 Jahre in einer beglückenden wie auch tragischen Brieffreundschaft miteinander verbunden.
Adam Elliot - der australische Nick Park - ist ein Meister der Plastilinanimation und ein grossartiger Erzähler. Mit einem ausgeprägten Sinn für Humor bringt er das Kunststück fertig, aus einem unschuldigen Briefwechsel eine bewegende Aussenseiter-Ballade für die grosse Leinwand zu zaubern. Nach Persepolis und Waltz With Bashir ist 'Mary And Max' ein weiteres verblüffend überzeugendes Beispiel eines autobiografisch inspirierten Animationsfilms.
"«Mary and Max» ist so komisch wie anrührend und wimmelt von so vielen hinreissenden Details, dass man sich diesen Film gleich mehrmals ansehen will."
Tagesanzeiger
"Wenn 'American Beauty' auf 'Wallace & Gromit' trifft: Adam Elliots erster langer Animationsfilm ist eine wahre Freude. Visuell packend und berührend."
cutinprintreview.com
Festivals & Preise:
Sundance 2009, Eröffnungsfilm
Annecy 2009, International Animation Film Festival, Preis - cristal du long métrage
Berlinale 2009, Kristall-Bär für den besten Film
NIFFF 2009
Fantoche 2009
