La maison jaune
Zartes, wunderbar poetisches Drama aus Algerien
In den Bergen Algeriens erfährt eine Berberfamilie, dass ihr ältester Sohn im Militärdienst bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Unverzüglich begibt sich der Vater Mouloud mit seiner klapprigen Lambretta in die Stadt, um den Sohn heim zu holen. Unterwegs schenken ihm die unterschiedlichsten, liebevoll skurrilen Begegnungen Solidarität und Trost. Doch zuhause versinkt seine Frau Fatima in tiefe Trauer, isst und trinkt nicht mehr. Mouloud und seine drei Töchter setzen alle Hebel in Bewegung, um Fatima wieder glücklich zu machen...
'La maison jaune' vermittelt eindrucksvoll und wunderbar poetisch die Trauerarbeit einer Bauernfamilie in den rauen Aurès-Bergen: Wie sie einander Kraft und Hoffnung geben und wie sie sich schliesslich wieder gemeinsam zum Lachen bringen. Das algerische Roadmovie berührt mit einem Sinn für die Surrealität des alltäglichen Lebens und besticht mit atemberaubenden Landschaftsbildern.
"Das Publikum fühlt sich selbst wie ein Freund der Familie - ergreifend!"
20 Minuten
"Regisseur Hakkar spiegelt in betörend schönen Landschaftsbildern Licht und Schatten menschlicher Existenz."
Neue Luzerner Zeitung
Festivals & Preise:
Valencia 2008, "Bester Film" und "Beste Originalmusik"
Locarno 2007, Preis der Ökumenischen Jury


